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Was ich über Autogas wissen sollte

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1.) Autogas


2.) Wie alles begann

3.) Autogas oder Erdgas?

4.) Tankstellen

5.) Neukauf und Umrüstung

6.) Förderung

7.) Reichweite und Verbrauch

8.) Tankeinbauten

9.) Umwelt & Steuer

10.) Die Technik

11.) Unterschied mono- und bivalente Fahrzeuge

12.) Biogas

13.) Allgemeines


1.) Autogas

Wir schreiben das Jahr 2007. Gerade ist Anfang der Sommerferien und der Spritpreis für Super-Benzin war auf Gigantische 1,44 Euro d.h. fast 3,00 DM.
Natürlich, es war wieder mal "Ölkrise". Natürlich, die fing vor den Sommerferien an und hörte wieder einmal nach den Ferien auf. So wie in den Osterferien und immer, wenn die Menschen mobil sind. Immer dann ist Ölkrise. Oder der Barrel auf 100 $ geklettert. Wer´s glaubt wird selig.
Ja, und bald hört´s auf mit der "freien Fahrt für freie Bürger". Die Ölkrise der 70er, die die Grünen bis heute an die Regierungsmacht spülte, die kommt auch wieder. Uninteressant, das die Russen noch genug Öl haben, um für Jahrhunderte (!!!) die Benzinversorgung der Welt zu garantieren.
Aber diese billige Panikmache macht vor allem eines : Die Dummheit der Menschen wird ausgenutzt um die Preise für den Kraftstoff in den Himmel zu treiben.
Als einzig echte Alternative (jedenfalls bis 2018), gibt es zurzeit nur Gas. Dabei will es der deutsche Bundesbürger gar nicht.
Deutschlands Verbraucher stehen den Gasautos trotz Betriebskostenersparnis skeptisch gegenüber. Ungeachtet gewaltiger Subventionen und Werbeaktionen fahren in Deutschland knapp so viele Erdgasautos wie bei VW insgesamt in einer Viertelstunde vom Band laufen.
Andere Länder sehen das anders.
Der Weltweite Einsatz :
Über 9 Mio. Flüssiggas-Fahrzeuge können an rd. 22.000 Flüssiggas-Tankstellen betankt werden! Autogas wird in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits seit 1920 erfolgreich eingesetzt! Der Anteil autogasbetriebener Fahrzeuge beträgt in Italien 5 %, in den Niederlanden und Polen 9 %, auch in Belgien, Frankreich und Irland ist Autogas der alternative Antrieb!



2.) Wie alles begann

Die Entwicklung von Gasfahrzeugen begann bereits vor über 150 Jahren. 1862 baute E. Lenoir ein Gasmotorenfahrzeug, noch vor den ersten Benzin- und Dieselfahrzeugen.
"Gas geben", "Vergaser" - Begriffe, die heute noch auf den ersten Ottomotor verweisen, der mit Gas betrieben wurde. Vor mehr als 150 Jahren begann die Entwicklung von Gasfahrzeugen. 1862 baute E. Lenoir ein Gasmotorenfahrzeug, noch bevor es Benzinfahrzeuge gab. 14 Jahre später läutet der erste Viertakt-Motor von Nikolas Otto durch Verdichtung eines Gas-Luft-Gemisches den Beginn der weltweiten Motorisierung ein.
Seit Mitte der 90er Jahre gewinnt der Autogasantrieb auch in Deutschland an Bedeutung. Mittlerweile haben neben Fiat, Ford, Opel, Volkswagen und Volvo (die sich zusammen mit Partnern der Gaswirtschaft zu einem Trägerkreis zusammengeschlossen haben) auch Daimler Chrysler, Peugeot und Citroen Erdgasmodelle ab Werk im Angebot.
Gasfahrzeuge wurden in den letzten 100 Jahren aus unterschiedlichen Quellen betrieben, z.B. Holzgas, Koksgas, Erdgas, Stadtgas, Biogas. Besonders nach dem Krieg war der Kraftstoff "Gas" sehr begehrt.
Selbst bis heute ist es in Norwegen und Schweden total normal, dass große amerikanische 8-Zylinder mit Holzgas betrieben werden.



3.) Autogas oder Erdgas?

Kaum bekannt ist in der Öffentlichkeit, dass es zwei unterschiedliche Varianten gasbetriebener Fahrzeuge gibt: Autogas und Flüssiggas - LPG und CNG
Autogas ist Flüssiggas (engl. LPG = Liquified Petroleum Gas), also ein Gemisch aus Propan (5 Prozent) und Butan (95 Prozent). Bereits bei geringem Druck verflüssigt sich das gasförmige Flüssiggas. Es schrumpft auf einen Bruchteil seines Volumens (1:260) und lässt sich dadurch leicht transportieren. Ein Autogastank hat einen Betriebsdruck von sechs bis acht bar.
Erdgas (engl. CNG = Compressed Natural Gas) dagegen ist ganz überwiegend gasförmiges Methan, das je nach Zusammensetzung einen höheren (H-Gas bis 11,1 kWh/m3) oder geringeren (L-Gas bis 8,9 kWh/m3) HEIZWERT hat. Erdgas verflüssigt sich erst bei erheblich höherem Druck. Ein Erdgastank steht unter 200 bar.
Sicherheitsprobleme sind nicht bekannt. Weltweit gibt es circa sieben Millionen Autogasfahrzeuge und zwei Millionen Erdgasfahrzeuge. In Deutschland fahren etwa 200.000 Erdgasfahrzeuge und ebenso viele Autogasfahrzeuge. Allein in den Niederlanden gibt es zehnmal mehr Autogasfahrzeuge als in der Bundesrepublik. In Argentinien fahren 740.000 Erdgasautos, in Italien 400.000. Zum Vergleich: Mit Biodiesel fahren in Deutschland circa 200.000 Fahrzeuge, mit Pflanzenöl etwa 15.000. Und die Gesamtzahl der PKW in Deutschland beträgt 54 Millionen, die der jährlichen Neuzulassungen 3,2 Millionen. Angaben ohne Gewähr, Verbraucher nehmen gasbetriebene PKW offensichtlich nicht an.
Der individuelle Autoverkehr und die Erfordernisse einer fortwährenden Verfügbarkeit von Waren haben zu einem beträchtlichen, immer noch ansteigenden Verkehrsaufkommen geführt. Die dadurch entstandenen Umweltbelastungen müssen so weit wie möglich minimiert werden. Gefragt sind deshalb moderne und zukunftsweisende Konzepte. Autogas-Fahrzeuge erfüllen diese Anforderungen. Im Vergleich zu anderen Kraftstoffen entstehen beim Einsatz von Autogas deutlich weniger Abgasemissionen. Dies gilt auch für das klimaverändernde CO2. Insgesamt zählen die von Autogas-Fahrzeugen verursachten Abgase zu den niedrigsten, die zur Zeit in Verbrennungsmotoren realisiert werden können. Der Kraftstoff Autogas ist nahezu schwefelfrei und die Verbrennung erfolgt fast ohne Ausstoß von Ruß. Schadstoffe wie CO, HC, NOX und weitere gesundheits- und Naturschädigende Abgaskomponenten treten wesentlich vermindert auf. Zudem verursachen Autogas-Fahrzeuge bis zu 50 Prozent weniger Lärm als Dieselfahrzeuge.
Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische) ist ein Kohlenwasserstoff, der unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens einnimmt. Diese Energie zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus. Gleichzeitig verbrennt sie schadstoffarm und lässt sich gut lagern. Flüssiggas ist transportabel und deshalb an jedem Ort einsetzbar. Eine der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Flüssiggas ist der Antrieb von Motoren. Autogas ist Flüssiggas, das zum Antrieb von Verbrennungsmotoren verwendet wird. Es eignet sich als Kraftstoff ebenso gut wie Benzin, Diesel oder Erdgas. Die Qualitätsanforderungen an Autogas sind europaweit einheitlich geregelt und ermöglichen somit einen problemlosen grenzüberschreitenden Einsatz. Eine der prägnantesten Eigenschaften von Autogas ist seine hohe Klopffestigkeit, die den Zusatz von Additiven unnötig macht.
Für das industriell hergestellte Flüssiggas werden häufig noch weitere Namen, Autogas/LPG (Liquefied Petroleum Gas)/GPL (französisch: Gaz Petroleum Liquide) verwendet.
LPG wird größtenteils bei der Verarbeitung von Rohöl in der Raffinerie als Nebenprodukt produziert. Dieses Gas besteht im Wesentlichen aus Butan und Propan. Ähnlich wie Erdgas hat es bei der Verbrennung günstige Emissions-Eigenschaften. Hier gilt die Steuerbegünstigung nur noch bis 2018 .
Im Unterschied zu Erdgas wird die Betankung von LPG flüssig bei einem Druck von rund 10 bar vorgenommen. Die Druckmaxima des Tanks beträgt etwa 80 bar. Deshalb sollten Flüssiggas Tanks niemals für Erdgas verwendet werden.
Die Einfahrt in öffentlichen Tiefgaragen von LPG-Fahrzeugen ist in Deutschland uneingeschränkt . LPG ist schwerer als Luft. .
Erdgas ist leichter als Luft. Somit verflüchtigt sich Erdgas schneller.



4.) Tankstellen

In Deutschland gibt es etwa 700 Erdgastankstellen und 4000 Autogastankstellen (Stand Oktober 2007). Der Bau einer Autogastankstelle kostet ab 25.000 Euro, einer Erdgastankstelle ab 100.000 Euro.
Wer nun eine Gastankstelle sucht, muß sich nicht auf das Gespür eines Goldgräbers verlassen, einfach unter gas-tankstellen.de Oder  www.nrw-autogas.de suchen.
Außerdem gibt es auch in Papierform einen Atlas, der in Deutschland die Tankstellen zeigt.
Es besteht aber bereits heute schon in den meisten Ballungsgebieten die Möglichkeit, an öffentlichen Tankstellen Autogas zu tanken. Weitere Autogas-Tankstellen sind im Bau oder in der Planung.
Parallel hierzu befinden sich bereits ca. 1200 gewerblich genutzte Flüssiggastankstellen im Betrieb, die für die Betankung von firmeneigenen Flottenfahrzeugen mit Autogas genutzt werden können. Mit dem steigenden Interesse an Autogas nahm in den letzten Jahren auch die Anzahl der Autogasfahrzeuge in Deutschland deutlich zu. In Europa selbst sind derzeit ca. 2,8 Mio. Autogasfahrzeuge im Einsatz. Insbesondere in den Niederlande, Frankreich, Italien und Polen ist daher schon ein flächendeckendes Autogas-Tankstellennetz ausgebaut.



5.) Neukauf und Umrüstung

Beim Auto neukauf bieten die Autofirmen in Deutschland nur einige Erdgasfahrzeuge und an. LPG Autogasfahrzeuge mit einigen ausnahmen.
Als Reimporte mit voller Werksgarantie sind Autogasfahrzeuge auch in Deutschland zu haben. Der Aufpreis für einen Volvo S/V40 beträgt zum Beispiel 2.100 Euro.
Die Umrüstung erfolgt durch zusätzlichen Einbau eines LPG- oder CNG-Tanks mit Zubehör. Dadurch kann man selbst während der Fahrt zwischen Benzin und Gas umschalten. Die Umrüstkosten für LPG liegen zwischen 1.700 und 2.900 Euro. Wegen des erheblich höheren Gasdrucks ist die Umrüstung auf CNG deutlich teurer: 3.000 bis 5.000 Euro.



6.) Förderung

Die Umrüstung auf LPG Autogas wird in Deutschland in der Regel nicht gefördert.

Die Umrüstung auf Erdgas wird theoretisch  gefördert. In einigen Ländern gibt es kleine Zuschüsse vom Staat , beim umrüsten eines PKW auf Gas. Das Problem ist nur, diese Infos auch zu bekommen. Ich wohne in Hessen und laufe mir seit Wochen die Schuhsohlen durch, um a.) eine Firma zu finden die eine Gasanlage einbaut und b.) die Infos zu bekommen, ob, wo und wie ich einen Zuschuss bekomme. Die Suche nach einer Nadel im Heuhafen ist leichter.
Bei Versicherungen kann man gelegentlich noch einen "Öko-Tarif" bekommen. Nachfragen lohnt.
Empfehlenswert ist, sich eingehend bei Ihrem örtlichen Gasversorgungsunternehmen zu informieren. In der Regel fördern die örtlichen Energieversorgungsunternehmen im Rahmen einer einmaligen Zahlung oder in Form von Tankgutscheinen für Erdgas die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen.



7.) Reichweite und Verbrauch

Beide Gasantriebe brauchen bis zu 20 Prozent mehr Energie als ein vergleichbares Benzinauto. Dazu verliert der Motor bei Erdgaszwischen 10 und 15 Prozent  und bei LPG 1-5 Prozent an Leistung. Die Reichweite bei gleichem Volumen flüssigen Kraftstoffs ist bei Autogas mehr als doppelt so hoch als bei Erdgas.
Ein Kilogramm Erdgas ergibt genauso viel Energie wie 1,5 Liter Ottokraftstoff und etwas mehr als 1,3 Liter Diesel. Ein Kilogramm Gas kostet zur Zeit (November 2007) ca. 0,69 Euro und 1 Liter Superbenzin 1,39 Euro.
1 Kilogramm Gas = 0,60 Heizwert-Verhältnis 1:1,5 Soviel Gas wie benötigt wird für einen Heizwert von einem Liter Benzin = 0,40
1 Liter Superbenzin kostet also 3mal soviel wie 1 "Liter" Gas, umgerechnet im Heizwert-Verhältnis.



8.) Tankeinbauten

Als Kraftstofftanks für Autogasfahrzeuge werden spezielle Autogastanks – im allgemeinen Stahlbehälter – verwendet, die mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstete sind. Die Tanks können innerhalb des Fahrzeuges, z. B. in der Reserveradmulde im Kofferraum, oder als Unterflurtanks montiert werden. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8 bar in flüssiger Form im Autogastank gespeichert (zum Vergleich: Erdgas ca. 200 bar). Dies ermöglicht schon mit relativ kleinen Autogastanks große Reichweiten. Mit den gängigen Tankgrößen lassen sich so z. B. je nach Fahrweise und Fahrzeugtyp problemlos 400 bis 600 Kilometer mit einer Tankfüllung zurücklegen.
Das Tanken von Autogas ist durch die Ausrüstung der Fahrzeuge ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Betankungszeiten sind sehr kurz , allerdings  etwas länger als bei konventionellen Kraftstoffen.



9.) Umwelt & Steuer

Der individuelle Autoverkehr und die Erfordernisse einer fortwährenden Verfügbarkeit von Waren haben zu einem beträchtlichen, immer noch ansteigenden Verkehrsaufkommen geführt. Die dadurch entstandenen Umweltbelastungen müssen so weit wie möglich minimiert werden. Gefragt sind deshalb moderne und zukunftsweisende Konzepte. Autogas-Fahrzeuge erfüllen diese Anforderungen. Im Vergleich zu anderen Kraftstoffen entstehen beim Einsatz von Autogas deutlich weniger Abgasemissionen. Dies gilt auch für das Klima verändernde CO2. Insgesamt zählen die von Autogas-Fahrzeugen verursachten Abgase zu den niedrigsten, die zurzeit in Verbrennungsmotoren realisiert werden können. Der Kraftstoff Autogas ist nahezu schwefelfrei und die Verbrennung erfolgt fast ohne Ausstoß von Ruß. Schadstoffe wie CO, HC, NOX und weitere gesundheits- und Naturschädigende Abgaskomponenten treten wesentlich vermindert auf. Zudem verursachen Autogas-Fahrzeuge bis zu 50 Prozent weniger Lärm als Dieselfahrzeuge.
Die wachsende Bedeutung des Umweltschutzes, aber auch die Erkenntnis der Bundesregierung, dass nur eine drastische Reduzierung der Kraftstoff-Emissionen eine spürbare Verbesserung bringen wird, führte letzlich zu der Entscheidung gasbetriebene Fahrzeuge steuerlich zu fördern. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen hat der Gesetzgeber inzwischen geschaffen: Bis zum Jahr 2009 wurde ein ermäßigter Steuersatz für Autogas festgeschrieben, der allerdings – gemäß ökologischer Steuerreform – schrittweise erhöht wird. Der TÜV Bayern-Sachsen hat alternative Kraftstoffe detailliert geprüft und miteinander verglichen. Im Endergebnis bescheinigen die Experten Autogas eine hervorragende Umweltbilanz. Vergleichbare Resultate erreichen lediglich Wasserstoff und Erdgas.
Flüssiggas (Autogas) ist in Bezug auf den Schadstoffausstoß ein sehr attraktiver Kraftstoff. Die möglichen Einsparungen beim Sommersmog betragen bis zu 67 %. Dank hoher Klopffestigkeit entfällt der Zusatz von Additiven. Die Verbrennung ist nahezu schwefelfrei und so gut wie rußfrei, der Ausstoß an CO2, Benzol oder Aldehyden wird wesentlich gemindert. Dazu ein gutes Emissionsverhalten beim Kaltstart Es gibt keine Schadstoffemissionen durch Verdunstung oder Versickern beim Tanken, da die Betankung über ein geschlossenes System erfolgt. Einsatz von Flüssiggas für Verbrennungsmotoren: Eine vollkommen saubere Verbrennung und macht aufwendige Entgiftungsanlagen für Auspuffgase überflüssig.
Im Rahmen der umweltpolitischen Initiative der Bundesregierung für die weltweite Reduzierung der Co²-Emissionen wurde Erdgas als eine der drei Energien benannt, mit denen es möglich ist, den Schadstoffausstoß und dessen Wirkung entscheidend zu reduzieren.
Deshalb gilt die Steuerbefreiung für Erdgas und (LPG) Flüssiggas bis 31.12.2018.
Dies ist keine grundsätzliche Mineralölsteuerbefreiung.
Fahrzeuge mit Erdgasantrieb werden laut Auskunft des Bundesfinanzministeriums steuerlich so veranschlagt, wie ein vergleichbares Benzinmodell.
Entscheidend ist nicht der Kraftstoff, sondern die benutzte Motorart. Erfüllt ein Kraftfahrzeug die Abgasnorm D4, Euro3 oder höher (unabhängig vom Kraftstoff) ist eine Steuerbegünstigung möglich.



10.) Die Technik


Die Autogastechnik steht für die nachträgliche Umstellung von Benzinfahrzeugen ebenso zur Verfügung wie für Neuwagen. Einige Fahrzeughersteller bieten entsprechende Modelle bereits ab Werk an oder beabsichtigen, ihre Modellpalette in Kürze zu erweitern.
Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich Autogasfahrzeuge in zwei Gruppen einteilen:
* monovalente Fahrzeuge, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren.
* bivalente Fahrzeuge, die neben dem Gastank weiterhin über den ursprünglichen Benzintank verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können.
Autogas bietet den Vorteil, dass es in herkömmlichen Otto-Motoren auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht den Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin (sogen. bivalenter Antrieb). Per Knopfdruck kann bei einem bivalenten Antrieb – auch während der Fahrt – von Autogas- auf Benzinbetrieb gewechselt werden. Damit ist auch bei einem einmal leeren Gastank eine Weiterfahrt ohne Unterbrechung möglich. Der bivalente Antrieb garantiert somit eine deutlich größere Reichweite. Ein Pluspunkt, der in der gegenwärtigen Aufbauphase des Autogastankstellennetzes einen besonderen praktischen Wert hat. Die technischen und ökologischen Vorteile von Autogas lassen sich in einem speziell auf den Autogasbetrieb optimierten Fahrzeugmotor (Werkslösung von Fahrzeugherstellern, im Allgemeinen monovalentes Fahrzeug) am besten ausnutzen. Durch die gezielte Motorabstimmung können gerade die Emissionsvorteile bei gleichzeitiger Erhöhung des Motor-Wirkungsgrades voll genutzt werden. Bei Werkslösungen lassen sich zudem auch Kosteneinsparpotentiale bei der Installation, z. B. beim Tankeinbau, nutzen.
Wichtigstes Kriterium für eine bivalente Autogasanlage ist, dass sie mit der in dem umzurüstenden Benzinfahrzeug jeweils eingesetzten Kfz-Technologie kompatibel ist. Dies hat im Laufe der Jahre zur Entwicklung verschiedener Autogastechnologien geführt. Die am Markt vorhandenen Autogassysteme lassen sich zum einen in sogenannte Venturisysteme (selbstansaugende Systeme) und Einspritzsysteme und zum anderen in Systeme der 1., 2. und 3. 4.Generation unterteilen.
Vom grundsätzlichen Aufbau her überführt ein Verdampferdruckregler das aus dem Tank in flüssiger Form geleitete Autogas in einen gasförmigen Zustand. Gleichzeitig wird dieses Gas auf den für die Gemischbildung notwendigen Druck reduziert. Moderne Autogassysteme ähneln prinzipiell einer Benzineinspritzanlage und erfassen zur Regelung der Gemischbildung eine Vielzahl von Motorkenngrößen. Sie führen dabei das Gas mit Überdruck in separaten Leitungen direkt bis vor die Einlassventile der einzelnen Zylinder. Ein Mikroprozessor regelt den Autogasantrieb und stellt so eine schadstoffarme und wirkungsoptimierte Verbrennung im Motor sicher.
Die speziellen Eigenschaften von Flüssiggas ermöglichen sowohl die Einspritzung von gasförmigem als auch von flüssigem Autogas. Im Gegensatz zu Gasphase-Einspritzsystemen entfällt bei Flüssigphase-Einspritzsystemen die Verdampfereinrichtung. Bei diesen Anlagen sichert eine im Autogastank installierte Pumpe in Verbindung mit einem Druckregler einen konstanten Druck der Flüssigphase vor den elektromechanischen Einspritzdüsen. Systemskizze: Flüssigphase-Einspritzsystem



11.) Unterschied mono- und bivalente Fahrzeuge

Autogasfahrzeuge sind mit unterschiedlichen Antriebsarten erhältlich. Man unterscheidet zwischen bivalentem (Wahlweiser Antrieb von Autogas und Benzin) und monovalenten Fahrzeugen, (d.h.: das Fahrzeug wird nur von Autogas angetrieben).
Ausnahme: OPEL bietet Fahrzeuge mit dem so genannten "Monovalent Plus-System an, d. h. Hauptantrieb AutoGAS (erdgasoptimiert) mit einem Benzinnottank von ca. 14 Litern.
Vorteile Bivalent gegen Monovalent :
Größere Reichweite durch doppelten Tank. Jederzeit umschaltbar von Gas auf Benzin und umgekehrt. Optimierte und gesteigerte Motorleistung. Abgasreduzierung.
Nachteile Bivalent gegen Monovalent
Fahrzeug ist etwas schwerer. Noch kleines Tankstellen-Netz



12.) Biogas

Biogas entsteht unter Ausschluss von Luft durch die Vergärung von Mähgut, Gülle und organischen Abfällen. Auch in Kompostierungsanlagen wird Biogas produziert.
Grundsätzlich können Erdgasfahrzeuge auch mit Biogas fahren
Biogas könnte man direkt beim Erzeuger oder bei der Kompostierungsanlage tanken. Allerdings muss dies auf die Qualität von Erdgas aufbereitet werden, d. h. dem Biogas wird Feuchtigkeit und Schwefelwasserstoff entzogen.
Auch das Umweltbundesamt unterstützt die Bestrebungen, Biogas auch als Kraftstoff einzusetzen. Außerdem ist Biogas von der Mineralölsteuer befreit (Schweiz).



13.) Allgemeines

In Deutschland unterscheidet man regional zwischen mehreren Gas Gemischen, wobei die ISO DIN Mischung aus 95% Propan und aus 5 % Butan besteht.

Hierbei muss man achten auf Sommer und Winter Gas. Im Sommer wird der Butan Gehalt in der Regel erhöht, da das Butan weniger Druck hat.

Erdgas-Sorten:
Sie können mit einem Erdgasfahrzeug grundsätzlich beide Gas-Sorten tanken. Die neusten Fahrzeugmodelle stellen sich automatisch auf die jeweilige Sorte ein.
Erdgas der Gruppe H (kurz H-Gas, auch High-Gas) kommt meistens aus den GUS-Staaten und aus der Nordsee der Erdgasfelder von Norwegen, Niederlande und Dänemark. Erdgas der Gruppe H hat einen Methan-Anteil der zwischen 87 und 99,1 Vol. % liegt. H-Gas zeichnet sich durch einen geringen Stickstoff- (N2) und Kohlendioxid-Anteil (CO2) aus. Der Heizwert liegt in der Regel zwischen 10,0 und 11,1 kWh/m3.
L-Gas (heisst aus dem Englischen übersetzt: Low-Gas), Bezeichnung für Erdgas mit geringem Methangehalt, hat in der Regel einen Methangehalt, der zwischen 79,8 und 87 Vol. % liegt. Der Stickstoff- (N2) und Kohlendioxid-Anteil (CO2) lieg bei diesem "saurem Gas" L-Gas etwas höher als bei H-Gas. Der Heizwert liegt in der Regel zwischen 8,2 und 8,9 kWh/m3
Der Preis für Erdgas der Gruppe L liegt pro Kilogramm in der Regel etwas günstiger, da der Energiegehalt auch geringer ist. L-Gas kommt verstärkt im norddeutschen Raum vor. Das Bundesland Niedersachsen hat eigene Erdgas-Quellen. Auch über die Niederlande wird L-Gas importiert.
Aufgrund dieser unterschiedlichen Eigenschaften des Naturkraftstoffs Erdgas kommt es bei der Nutzung und Einsatz als Kraftstoff durchaus zu unterschiedlichen Erfahrungen bei erdgasbetriebenen Fahrzeugen. Daher kommt es vor, dass Sie beim Tanken von Erdgas in Regionen von Deutschland zu differenzierten Reichweiten aufgrund der unterschiedlichen Heizwerte gelangen. Also nicht wundern, wenn Sie Gas geben und gleichzeitig die Umwelt schonen.
Das Befahren von Tiefgaragen sorgt in Deutschland immer noch für Verwirrung. So fragen sich viele Autogasautofahrer bei Verbotsschildern wie "Verbot für Einfahrt für gasbetriebene Fahrzeuge", ob auch Erdgasfahrzeuge davon betroffen sind.
Grundsätzlich gilt: Sie können in Deutschland mit einem Autogasfahrzeug in jede Tiefgarage fahren. In allen Garagen-Verordnungen der einzelnen Bundesländer gelten dafür entsprechende positive Regelungen. Jedoch: Ein Eigentümer kann in Einzelfällen die Einfahrt untersagen.

 


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